Sie denken, bei ökologisch, sozial und im Hinblick auf die Corporate Governance verantwortungsbewussten Investments (ESG) geht es lediglich darum, „frevelhafte“ Aktien aus einem Portfolio auszuschließen? Falsch gedacht. Denn ESG-Investments gehen weit über die alten, eindimensionalen Negativ-Filter sozial verantwortungsbewusster Investments (SRI) hinaus. Stattdessen ist man mittlerweile bestrebt, das Portfoliorisiko proaktiv zu steuern und gleichzeitig neue Anlagechancen zu identifizieren.

Im letzten Jahr haben wir die Stimmungslage im Hinblick auf ESG-Investments in drei unterschiedlichen Anlegergruppen beobachtet, um zu verstehen, wie professionelle Investoren und Privatanleger deren Rolle und Auswirkungen beurteilen. Aus den Antworten von institutionellen Entscheidungsträgern, Finanzprofis und Privatanlegern aus aller Welt sowie von Teilnehmern an beitragsorientierten US-Vorsorgeplänen ging hervor, dass sich die Auffassungen der professionellen Investoren ganz klar von denen der Privatanleger unterscheiden, was das konventionelle Bild von ESG-Investments in Frage stellt.

Wir haben herausgefunden, dass Privatanleger die Berücksichtigung ökologischer, sozialer und ethischer Aspekte bei den Unternehmen, in die sie investieren, für wichtig halten. Institutionelle Investoren hingegen sehen die Effizienz dieser Strategien eher skeptisch und sorgen sich um geeignete Methoden zur Ermittlung der ESG-Performance. Den professionellen Investoren zufolge wird die Berücksichtigung von ESG-Faktoren zwar wahrscheinlich Standard werden, ihnen fehlen aber wirksamere Instrumente zur Ermittlung der ESG-Performance.

Die gesamte Analyse der Umfrageergebnisse finden Sie in dem vollständigen Bericht, den Sie hier herunterladen können.