Highlights

  • Steigende Zinsen und zunehmende Wertschwankungen haben ein Marktumfeld zur Folge, das laut 80% der Befragten für aktives Management spricht.
  • Die Steuerung der Duration sowie die Berücksichtigung alternativer Investments sind entscheidend, um steigenden Zinsen erfolgreich zu trotzen.
  • Sieben von zehn Befragten halten es für unerlässlich, auch alternative Investments zu nutzen, um so das Risiko auf Portfolioebene zu steuern.
Professionelle Investoren vertreten zurzeit eine Marktansicht, die eher an 2007 als an 2017 erinnert und eine Art ‚Rückkehr zur alten Normalität‘ zu sein scheint.
Rückkehr zur alten Normalität
Die Volatilität ist zurück. Obwohl das Auf und Ab von Anfang 2018 einige Anleger überrumpelt haben dürfte, hatten professionelle Fondsinvestoren bereits seit einer Weile mit zunehmenden Wertschwankungen gerechnet. So geht aus unserer jüngsten Umfrage unter Fondsinvestoren hervor, dass deren aktuelle Marktauffassung eher an das Jahr 2007 erinnert – und damit eine „Rückkehr zur alten Normalität“ zu sein scheint. Erfahren Sie mehr darüber, wie diese ihre Einschätzungen, die sich nach der Krise als so vorteilhaft erwiesen haben, momentan auf den Prüfstand stellen.

Professionelle Fondsinvestoren haben die Volatilität seit einer Weile im Blick
Mehr als drei Viertel (78%) der professionellen Fondsinvestoren sind überrascht, dass die Volatilität am Markt so lange so niedrig geblieben ist. Gleichzeitig erklären 60%, dass das Fehlen von Wertschwankungen Anlass zu großer Sorgen geben sollte.

Die drei Hauptrisiken für professionelle Fondsinvestoren auf Portfolioebene
Die Investoren erkennen die bestehenden Risiken zwar, sind sich aber nicht einig, welche Auswirkungen sie auf die Portfolioperformance haben. Zwar betrachten die meisten Befragten (49%) Zinserhöhungen als eine Belastung für die allgemeine Wertentwicklung, aber drei von zehn Investoren sind der Meinung, dass eine Zinswende den Ergebnissen durchaus auch einen positiven Impuls geben könnte. Diese uneinheitliche Auffassung könnte auf die unterschiedlichen Anlagehorizonte der einzelnen Investoren zurückzuführen sein.

Hauptrisiken auf Portfolioebene:

  • Steigende Zinsen: 55%
  • Anstieg der Volatilität: 47%
  • Liquidität: 36%
Wie reagieren professionelle Fondsinvestoren auf das aktuelle Marktumfeld?
Trotz dieser Risiken streben professionelle Fondsinvestoren einen durchschnittlichen Ertrag von 8,4% an. Gleichzeitig geben 82% der Umfrageteilnehmer an, dass das Erreichen dieses Ziels auch durchaus realistisch sein. Allerdings wissen die Fondsinvestoren auch, dass sich ihre Anlagestrategien weiterentwickeln müssen, damit ihre Portfolios für die neue Marktwirklichkeit besser aufgestellt sind. Vor diesem Hintergrund werden sie eigenen Angaben zufolge:

  • Duration von Anleihen verkürzen
  • Alternative Investments nutzen, um Ertrag zu generieren
  • Aktien aus Europa und den Schwellenländern favorisieren
  • Aktives Management ist entscheidend
Die befragten Fondsinvestoren erwarten volatile Märkte. In diesem Zusammenhang setzen 80% der Umfrageteilnehmer auf aktives Management, um so auf steigende Zinsen und Wertschwankungen am Markt zu reagieren. Gleichzeitig geben sogar 84% an, dass aktives Management einen besseren Schutz vor Rückschlagrisiken bietet als passive Strategien. Und zwei Drittel der Befragten halten aktives Management auch für den geeigneteren Weg, um von kurzfristigen Markttendenzen zu profitieren.

Alternative Investments: Wichtiger denn je
Sieben von zehn professionellen Fondsinvestoren halten es für unerlässlich, auch alternative Investments einzusetzen, um auf diese Weise das Risiko auf Portfolioebene zu diversifizieren. So werden diese Investoren voraussichtlich mittels Private Equity-Investments ein Alpha anstreben, während sie die Volatilität mit Aktien- und Managed Futures zu steuern beabsichtigen.

Aufgrund der momentan niedrigen Renditen könnte es sich jedoch als schwierig erweisen, stabile laufende Einnahmen zu generieren. Deshalb geben 59% der Befragte an, dass ihre Organisationen als Ersatz für Anleihen bereits jetzt in zunehmendem Maße alternative Investments nutzen.

  • Über die Hälfte (52%) baut auf Immobilien – wegen deren Fähigkeit, laufende Erträge zu erwirtschaften.
  • Vier von zehn Befragten sind der Meinung, dass Infrastrukturinvestments dazu beitragen können, ihre Ertragsziele zu erreichen.
  • 35% halten private Kredite für ein effektives Anlagevehikel.
Über diese Umfrage
Professionelle Fondsinvestoren sind bei Privatbanken, Versicherungen, Dachfonds und anderen Retail-Investmentplattformen für die Analyse und die Selektion von Fonds verantwortlich. Die globale Umfrage unter professionellen Fondsinvestoren von Natixis Investment Managers wurde im September und Oktober 2017 von CoreData Research durchgeführt. Im Rahmen dieser Umfrage wurden 200 Teilnehmer aus 23 Ländern befragt.

Diese Unterlagen dienen lediglich Informationszwecken und sind nicht als Anlageberatung zu verstehen.

Anlagen sind mit Risiken, darunter auch dem Verlustrisiko, verbunden. Keine Anlagestrategie oder Risikomanagementtechnik kann Erträge garantieren oder bei jeder Marktlage Risiken ausschließen.

Eine Diversifikation gewährleistet keinen Gewinn und bietet keine Absicherung gegen Verluste.

Alternative Anlagen bringen spezielle Risiken mit sich, die sich von den mit traditionellen Anlagen verbundenen Risiken unterscheiden können, darunter Illiquidität und die Möglichkeit umfangreicher Verluste oder Gewinne. Anleger sollten sich vor einer Anlage der damit verbundenen Risiken vollständig bewusst sein.

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