Angesichts großer Unwägbarkeiten – wie lange sich die Pandemie noch weiter ausbreitet und wie sich die Konjunkturerholung gestalten könnte – erscheint heute auf der Welt nur eines sicher: Volatilität.

In solchen Zeiten, in denen auf dem Markt erhöhte Nervosität herrscht, brauchen Anleger womöglich Unterstützung, um sich bei Anlageentscheidungen nicht von Gefühlen leiten zu lassen. Derartige Panikverkäufe können Anleger von ihren langfristigen Finanzplänen abbringen. Tatsächlich gaben sechs von zehn Befragten bei der globalen Umfrage unter Privatanlegern von Natixis Investment Managers 2019 an, ihre Spar- und Anlageziele würden durch die Volatilität für sie immer schwerer erreichbar. Folglich interessieren sich viele für Investments, die ihnen helfen können, die mit Aktienanlagen verbundenen Risiken zu verringern – und ihre Ängste gleich mit, wie David Goodsell feststellt, Executive Director des Center for Investor Insight bei Natixis.

„Neun von zehn Anlegern erklärten uns, es sei wichtig, das eigene Vermögen in volatilen Zeiten zu schützen. Dieser Drang ist so stark, dass 56 % der Anleger in einer Zeit, in der die Gebühren mancher passiver Investments fast auf null gefallen sind, für Anlagen, die ihnen Schutz vor Volatilität bieten könnten, bereitwillig einen Aufpreis zahlen“, erklärte Goodsell. So könnte es ein kluger Schachzug sein, Portfolios mit Strategien zu diversifizieren, die eigens dafür konzipiert wurden, Investoren zu helfen, auch in volatilen Marktphasen investiert zu bleiben.

Folgende Strategien kommen infrage, um den Portfolios von Anlegern Vorteile durch potenziell breitere Streuung und besseres Risikomanagement zu bieten.

Optionen zur Dämpfung der Aktienvolatilität
Auf geringe Volatilität ausgerichtete optionsbasierte Aktienstrategien, die weniger Abwärtsrisiken mit sich bringen sollen als der Aktienmarkt, könnten eine geeignete Beimischung für die Portfolios risikoscheuer Anleger sein. Laut Michael Buckius, CIO und Portfoliomanager von Gateway Investment Advisers, setzt sein Unternehmen schon seit über 40 Jahren in seiner auf niedrige Volatilität abzielenden Aktienstrategie Indexoptionen ein, um die Risiken der Aktienanlage möglichst zu verringern.

Gateways Ansatz soll den Großteil der langfristig mit Investments auf dem Aktienmarkt erzielbaren Rendite bringen, allerdings bei geringeren Risiken. Investiert wird in ein breit gestreutes Aktienportfolio, das sich eng am US-Aktienmarkt orientiert, aber durch Call2- und Put3-Optionen auf den Index abgesichert wird. Im Zuge der Marktreaktion auf den Ausbruch von COVID-19 Ende Februar und im März erwies sich die Gateway-Strategie als zielführend und bot Schutz in Abwärtsrichtung. „Wir planen solche Marktgegebenheiten ein. Der von uns umgesetzte Plan hat gezeigt, dass die Risikomanagement-Instrumente, auf die wir uns stützen, in diesem volatilen Umfeld besonders wirkungsvoll sind“, erklärte Buckius.

Ein zweistufiger Risikomanagement-Prozess trägt dazu bei, Dellen in turbulenten Phasen zu glätten. „Erstens fungieren die von uns herangezogenen Optionen als Stoßdämpfer und tragen zum Kapitalerhalt bei, wenn die Märkte stark einbrechen. Unser aktiver Ansatz ermöglicht es uns, die Zusatzprämie mitzunehmen, die mit fallenden Märkten und zunehmender Volatilität einhergeht. Zweitens, und nicht minder wichtig: Wir kaufen Call-Optionen von geringem Wert zurück und verkaufen neue Call-Optionen, wenn die Volatilität hoch ist, woraus sich kräftige Cashflows ergeben. Diese entscheidende Komponente verhilft uns zu den nötigen Zuwächsen, um Verluste zu kompensieren“, so Buckius weiter. Bisher hat Gateway dann am besten abgeschnitten, wenn der Markt Belastungsphasen erlebte, etwa während der Finanzkrise 2008/2009.

Trendfolge und Krisenalpha
In unsicheren Märkten können auf Managed Futures basierende Trendfolgestrategien dazu beitragen, Risiken zu steuern und Portfolios zu diversifizieren, weil sie in der Lage sind, in einem breiten Spektrum von Anlagen long und short4 zu gehen. Solche alternativen Investmentstrategien haben in der Vergangenheit nachweislich dazu beitragen können, Diversifizierungsmerkmale aufrechtzuerhalten, wenn dies besonders nötig war – nämlich in einer Marktkrise.

Kathryn Kaminski, leitende Research-Strategin und Portfoliomanagerin der AlphaSimplex Group, erläutert, wie die Managed-Futures-Strategie ihres Unternehmens einen systematischen Ansatz verfolgt, indem sie den Trends auf allen globalen Futures-Märkten folgt – für Währungen, Rohstoffe, Aktien und festverzinsliche Instrumente. „Unsere Trendfolgestrategien fragen nicht nach den Gründen für eine Bewegung. Sie wollen nur wissen, was sich bewegt, und versuchen, diese Bewegungen zu nutzen. Das geschieht durch die Messung der Trendstärke auf verschiedenen Märkten und die Dimensionierung von Risiken auf Long- oder Short-Seite im zeitlichen Verlauf der Trends“, schilderte Kaminski.

In Stressphasen entwickeln sich die Märkte laut Kaminski eher synchron, und die Kursbewegungen sind besser prognostizierbar, wodurch sich bei verschiedenen Investmentklassen Trends abzeichnen. „Ein gängiges Beispiel ist 2008 (siehe Diagramm), ein Vorzeigejahr für Trendfolgestrategien, da sich bei vielen Investmentklassen im Nachgang zu einem heiklen Marktumfeld auf Long- oder Short-Seite Trends herausbildeten.“ Daraus ergab sich Krisenalpha, das als Alleinstellungsmerkmal von Managed Futures im Vergleich zu vielen anderen alternativen Anlageklassen gilt. Manche Trendfolgestrategien haben in früheren Krisenphasen nicht nur positive Renditen gebracht, sondern in solchen Zeiten sogar über die unter anderen Marktbedingungen erzielten Durchschnittsrenditen hinausgehende Zusatzerträge. Diese Tendenz wird auch als Krisenalpha bezeichnet.

MSCI World Index and SG Trend Index 2007–2008
WEBINTAR206 0320 graph
Past performance is not necessarily indicative of future results.
Source: Bloomberg.

Wie sind Trendfolgestrategien mit dem 2020 vorliegenden schwierigen Umfeld zurande gekommen? „Short-Positionen in Energieträgern und anderen Rohstoffen, Long-Engagement im US-Dollar und Long-Positionen in festverzinslichen Wertpapieren haben die Verluste auf den Aktienmärkten zunächst aufgefangen und anschließend sogar Gewinne gebracht. Außerdem ist festzustellen, dass die verminderte Trendstärke bei Aktien auch dazu geführt hat, dass die Verluste bei Aktien geringer ausfielen, als sich die Verlustphase in die Länge zog. Da die Trendsignale auf den Aktienmärkten in neutrales bis negatives Territorium gefallen sind, könnte diese Position vorteilhaft sein, falls sich die laufende Disruption auf den Märkten fortsetzt“, meinte Kaminski.

Fokus auf möglichst niedriger Volatilität
Aktiv gemanagte Aktienstrategien, die einen ganzheitlichen Risiko-Ertrags-Ansatz verfolgen, haben Seltenheitswert. Doch genau das versuchen Minimum-Volatility-Strategien. So wählt beispielsweise Seeyond bei seinem Minimum-Volatility-Ansatz Aktien anhand eines mehrdimensionalen risikogestützten Modells aus, nicht nach ihrem Ertragspotenzial.

Das heiße aber nicht, dass sie deshalb auf Renditepotenzial verzichten müssen, behauptet Alex Piré, CFA®, Head of Client Portfolio Management für Seeyond bei Natixis Investment Managers. Seeyonds internationale Min-Vol-Strategie sei in der Lage, sich ein Phänomen zunutze zu machen, das auch „Low-Volatility-Anomalie“ genannt wird – also die Vorstellung, dass Aktien mit niedrigerer Volatilität über einen kompletten Marktzyklus hinweg insgesamt regionenübergreifend besser abschneiden können als riskantere Aktien. „Indem er auf die Ausnutzung der Low-Volatility-Anomalie setzt, bietet unser Ansatz den Anlegern nach unserer Überzeugung das Potenzial, kräftige absolute risikobereinigte Renditen bei weniger extremen Ertragsabweichungen zu erzielen“, führte Piré aus.

Für Anleger, die finden, dass sie nach zehn Jahren Bullenmarkt zu stark in riskanteren Aktienanlagen engagiert sind, könnte eine Minimum-Volatility-Strategie ein cleverer Risikodämpfer sein, um auch in volatilen Zeiten investiert zu bleiben – und auf Kurs zum Erreichen ihrer langfristigen Finanzziele.
Angesichts großer Unwägbarkeiten – wie lange sich die Pandemie noch weiter ausbreitet und wie sich die Konjunkturerholung gestalten könnte – erscheint heute auf der Welt nur eines sicher: Volatilität.
 
In solchen Zeiten, in denen auf dem Markt erhöhte Nervosität herrscht, brauchen Anleger womöglich Unterstützung, um sich bei Anlageentscheidungen nicht von Gefühlen leiten zu lassen. Derartige Panikverkäufe können Anleger von ihren langfristigen Finanzplänen abbringen. Tatsächlich gaben sechs von zehn Befragten bei der globalen Umfrage unter Privatanlegern von Natixis Investment Managers 2019 an, ihre Spar- und Anlageziele würden durch die Volatilität für sie immer schwerer erreichbar. Folglich interessieren sich viele für Investments, die ihnen helfen können, die mit Aktienanlagen verbundenen Risiken zu verringern – und ihre Ängste gleich mit, wie David Goodsell feststellt, Executive Director des Center for Investor Insight bei Natixis.
 
„Neun von zehn Anlegern erklärten uns, es sei wichtig, das eigene Vermögen in volatilen Zeiten zu schützen. Dieser Drang ist so stark, dass 56 % der Anleger in einer Zeit, in der die Gebühren mancher passiver Investments fast auf null gefallen sind, für Anlagen, die ihnen Schutz vor Volatilität bieten könnten, bereitwillig einen Aufpreis zahlen“, erklärte Goodsell. So könnte es ein kluger Schachzug sein, Portfolios mit Strategien zu diversifizieren, die eigens dafür konzipiert wurden, Investoren zu helfen, auch in volatilen Marktphasen investiert zu bleiben.
 
Folgende Strategien kommen infrage, um den Portfolios von Anlegern Vorteile durch potenziell breitere Streuung und besseres Risikomanagement zu bieten.
 
Optionen zur Dämpfung der Aktienvolatilität
Auf geringe Volatilität ausgerichtete optionsbasierte Aktienstrategien, die weniger Abwärtsrisiken mit sich bringen sollen als der Aktienmarkt, könnten eine geeignete Beimischung für die Portfolios risikoscheuer Anleger sein. Laut Michael Buckius, CIO und Portfoliomanager von Gateway Investment Advisers, setzt sein Unternehmen schon seit über 40 Jahren in seiner auf niedrige Volatilität abzielenden Aktienstrategie Indexoptionen ein, um die Risiken der Aktienanlage möglichst zu verringern.
 
Gateways Ansatz soll den Großteil der langfristig mit Investments auf dem Aktienmarkt erzielbaren Rendite bringen, allerdings bei geringeren Risiken. Investiert wird in ein breit gestreutes Aktienportfolio, das sich eng am US-Aktienmarkt orientiert, aber durch Call2- und Put3-Optionen auf den Index abgesichert wird. Im Zuge der Marktreaktion auf den Ausbruch von COVID-19 Ende Februar und im März erwies sich die Gateway-Strategie als zielführend und bot Schutz in Abwärtsrichtung. „Wir planen solche Marktgegebenheiten ein. Der von uns umgesetzte Plan hat gezeigt, dass die Risikomanagement-Instrumente, auf die wir uns stützen, in diesem volatilen Umfeld besonders wirkungsvoll sind“, erklärte Buckius.
 
Ein zweistufiger Risikomanagement-Prozess trägt dazu bei, Dellen in turbulenten Phasen zu glätten. „Erstens fungieren die von uns herangezogenen Optionen als Stoßdämpfer und tragen zum Kapitalerhalt bei, wenn die Märkte stark einbrechen. Unser aktiver Ansatz ermöglicht es uns, die Zusatzprämie mitzunehmen, die mit fallenden Märkten und zunehmender Volatilität einhergeht. Zweitens, und nicht minder wichtig: Wir kaufen Call-Optionen von geringem Wert zurück und verkaufen neue Call-Optionen, wenn die Volatilität hoch ist, woraus sich kräftige Cashflows ergeben. Diese entscheidende Komponente verhilft uns zu den nötigen Zuwächsen, um Verluste zu kompensieren“, so Buckius weiter. Bisher hat Gateway dann am besten abgeschnitten, wenn der Markt Belastungsphasen erlebte, etwa während der Finanzkrise 2008/2009.
 
 
Trendfolge und Krisenalpha
In unsicheren Märkten können auf Managed Futures basierende Trendfolgestrategien dazu beitragen, Risiken zu steuern und Portfolios zu diversifizieren, weil sie in der Lage sind, in einem breiten Spektrum von Anlagen long und short4 zu gehen. Solche alternativen Investmentstrategien haben in der Vergangenheit nachweislich dazu beitragen können, Diversifizierungsmerkmale aufrechtzuerhalten, wenn dies besonders nötig war – nämlich in einer Marktkrise.
 
Kathryn Kaminski, leitende Research-Strategin und Portfoliomanagerin der AlphaSimplex Group, erläutert, wie die Managed-Futures-Strategie ihres Unternehmens einen systematischen Ansatz verfolgt, indem sie den Trends auf allen globalen Futures-Märkten folgt – für Währungen, Rohstoffe, Aktien und festverzinsliche Instrumente. „Unsere Trendfolgestrategien fragen nicht nach den Gründen für eine Bewegung. Sie wollen nur wissen, was sich bewegt, und versuchen, diese Bewegungen zu nutzen. Das geschieht durch die Messung der Trendstärke auf verschiedenen Märkten und die Dimensionierung von Risiken auf Long- oder Short-Seite im zeitlichen Verlauf der Trends“, schilderte Kaminski.
 
In Stressphasen entwickeln sich die Märkte laut Kaminski eher synchron, und die Kursbewegungen sind besser prognostizierbar, wodurch sich bei verschiedenen Investmentklassen Trends abzeichnen. „Ein gängiges Beispiel ist 2008 (siehe Diagramm), ein Vorzeigejahr für Trendfolgestrategien, da sich bei vielen Investmentklassen im Nachgang zu einem heiklen Marktumfeld auf Long- oder Short-Seite Trends herausbildeten.“ Daraus ergab sich Krisenalpha, das als Alleinstellungsmerkmal von Managed Futures im Vergleich zu vielen anderen alternativen Anlageklassen gilt. Manche Trendfolgestrategien haben in früheren Krisenphasen nicht nur positive Renditen gebracht, sondern in solchen Zeiten sogar über die unter anderen Marktbedingungen erzielten Durchschnittsrenditen hinausgehende Zusatzerträge. Diese Tendenz wird auch als Krisenalpha bezeichnet.
 
<IMAGEDas für die Aprilausgabe von Citywire rekonstruierte Diagramm VERWENDEN – EE121-0320 (3005821)>
 
Wie sind Trendfolgestrategien mit dem 2020 vorliegenden schwierigen Umfeld zurande gekommen? „Short-Positionen in Energieträgern und anderen Rohstoffen, Long-Engagement im US-Dollar und Long-Positionen in festverzinslichen Wertpapieren haben die Verluste auf den Aktienmärkten zunächst aufgefangen und anschließend sogar Gewinne gebracht. Außerdem ist festzustellen, dass die verminderte Trendstärke bei Aktien auch dazu geführt hat, dass die Verluste bei Aktien geringer ausfielen, als sich die Verlustphase in die Länge zog. Da die Trendsignale auf den Aktienmärkten in neutrales bis negatives Territorium gefallen sind, könnte diese Position vorteilhaft sein, falls sich die laufende Disruption auf den Märkten fortsetzt“, meinte Kaminski.
 
Fokus auf möglichst niedriger Volatilität
Aktiv gemanagte Aktienstrategien, die einen ganzheitlichen Risiko-Ertrags-Ansatz verfolgen, haben Seltenheitswert. Doch genau das versuchen Minimum-Volatility-Strategien. So wählt beispielsweise Seeyond bei seinem Minimum-Volatility-Ansatz Aktien anhand eines mehrdimensionalen risikogestützten Modells aus, nicht nach ihrem Ertragspotenzial.
 
Das heiße aber nicht, dass sie deshalb auf Renditepotenzial verzichten müssen, behauptet Alex Piré, CFA®, Head of Client Portfolio Management für Seeyond bei Natixis Investment Managers. Seeyonds internationale Min-Vol-Strategie sei in der Lage, sich ein Phänomen zunutze zu machen, das auch „Low-Volatility-Anomalie“ genannt wird – also die Vorstellung, dass Aktien mit niedrigerer Volatilität über einen kompletten Marktzyklus hinweg insgesamt regionenübergreifend besser abschneiden können als riskantere Aktien. „Indem er auf die Ausnutzung der Low-Volatility-Anomalie setzt, bietet unser Ansatz den Anlegern nach unserer Überzeugung das Potenzial, kräftige absolute risikobereinigte Renditen bei weniger extremen Ertragsabweichungen zu erzielen“, führte Piré aus.
 
Für Anleger, die finden, dass sie nach zehn Jahren Bullenmarkt zu stark in riskanteren Aktienanlagen engagiert sind, könnte eine Minimum-Volatility-Strategie ein cleverer Risikodämpfer sein, um auch in volatilen Zeiten investiert zu bleiben – und auf Kurs zum Erreichen ihrer langfristigen Finanzziele.
 
1 Quelle: Natixis Investment Managers, globale Umfrage unter Privatanlegern von 2019, durchgeführt von CoreData Research im Februar und März 2019. An der Umfrage nahmen 9.100 Anleger aus 25 Ländern teil.
2 Call-Optionen (Kaufoptionen) können das mit Aktieneigentum verbundene Risiko verringern, begrenzen in einem steigenden Markt aber möglicherweise den Ertrag. Setzt eine Strategie Optionen ein, um die Volatilität zu steuern oder Investmenterträge zu erzielen, ist das nicht in jedem Fall erfolgreich umsetzbar.
3 Der Käufer einer Put-Option (Verkaufsoption) hat das Recht, einen Vermögenswert zu einem im Voraus festgelegten Preis („Ausübungspreis“) innerhalb einer bestimmten Frist oder zu einem bestimmten Zeitpunkt zu verkaufen. Der Verkäufer der Option ist entsprechend dazu verpflichtet, den Vermögenswert zum Ausübungspreis zu kaufen, wenn der Käufer die Option innerhalb der vereinbarten Frist oder am festgelegten Termin ausübt. Der Käufer einer Put-Option riskiert den Verlust des für die Option gezahlten Betrags, wenn der Preis des Vermögenswerts nicht unter den Ausübungspreis fällt. Der Verkäufer einer Put-Option riskiert den Verlust der Differenz zwischen dem Preis des Vermögenswerts und dem Ausübungspreis der Option abzüglich des Betrags, den er aus dem Verkauf des Put vereinnahmt.
4 Long/Short Equity: Eine Investmentstrategie, die generell mit Hedgefonds assoziiert wird und das Eingehen von Long-Positionen in Aktien beinhaltet, die potenziell einen Wertzuwachs verzeichnen, sowie den Leerverkauf von Aktien, die potenziell an Wert verlieren. Eine „Long”-Position setzt auf die Erwartung (nicht die Garantie), dass ein Vermögenswert im Wert steigt, während eine „Short”-Position auf die Erwartung (nicht die Garantie) abhebt, dass ein Vermögenswert im Wert fällt.
MSCI World Index: Ein unverwalteter Index, der darauf abzielt, die Performance der Aktienmärkte der Industriestaaten zu messen. Er setzt sich aus Stammaktien von Unternehmen zusammen, welche die Marktstruktur der Industrienationen in Nordamerika, in Europa sowie im asiatisch-pazifischen Raum repräsentieren. Bei der Berechnung des Index in US-Dollar bzw. in lokalen Währungen werden keine Dividenden berücksichtigt. Außerdem geht man von einer Reinvestition der Netto- oder Bruttodividenden aus.
SG Trend Index: Gleich gewichtet, jährlich neu zusammengestellt und neu gewichtet. Der Index berechnet die tägliche Nettorendite für einen Pool von aus den größeren Managern ausgewählten Commodity Trading Advisors (CTAs), die für Neuanlagen zur Verfügung stehen. Die AlphaSimplex Group LLC ist Bestandteil dieses Index.

Risiken: Optionen können zu Absicherungszwecken eingesetzt werden, aber auch Risiken im Zusammenhang mit Liquidität, Marktlage und Bonität mit sich bringen, die die Volatilität erhöhen können. Der Wert der Optionspositionen einer Strategie kann abhängig von den Wertänderungen des Basiswerts schwanken. Der Verkauf von Call-Optionen kann die Renditen in einem steigenden Markt begrenzen.
Managed-Futures-Strategien können als alternative Investmentstrategien angesehen werden. Alternative Investments bergen besondere Risiken, die sich von den mit klassischen Investments verbundenen unterscheiden können, darunter das Illiquiditätsrisiko sowie das Potenzial höherer Verluste oder Gewinne. Anleger sollten sich vor der Investmententscheidung umfassend über alle mit den Investments verbundenen Risiken informieren. Rohstofforientierte Anlagen, einschließlich Derivate, können durch eine Reihe von Faktoren beeinträchtigt werden, darunter die Rohstoffpreise, weltweite Ereignisse, Einfuhrkontrollen und Wirtschaftsbedingungen. Deshalb gehen diese Investments mit einem erheblichen Verlustrisiko einher.

Alle Investments sind mit Risiken verbunden, Verlustrisiken eingeschlossen. Aktien, Anleihen und alternative Investments gehen mit Investmentrisiken einher. Es kann nicht zugesichert werden, dass ein Investment seine Wertentwicklungsziele erreicht oder Verluste vermieden werden.