Nach einem Jahr, das von zweistelligen Aktienrenditen und hohen Anleiheerträgen geprägt war, stellt sich für die Experten der Natixis-Gruppe nicht die Frage, was die Märkte zuletzt für sie getan haben. Ihr Ausblick für 2020 dreht sich vielmehr um die Ungewissheiten rund um die Präsidentschaftswahlen in den USA und die erhöhten Vermögenspreise – weshalb die Frage lautet: „Was können die Märkte jetzt für mich tun?“

Wir haben 24 Strategen, Ökonomen und Portfoliomanager von Natixis Investment Managers, seinen verbundenen Vermögensverwaltern und der Natixis Bank befragt. Aus dieser Umfrage geht hervor, dass sie Risikoanlagen zwar etwas positiver einschätzen, im Durchschnitt aber davon ausgehen, dass es auf den weltweiten Märkten kaum Veränderungen geben wird.

In ihrem Ausblick für 2020 nennen die Natixis-Strategen mehrere Faktoren, die sich auf der Straße ins Nirgendwo als wichtige Warnsignale erweisen könnten:

  • So könnte uns eine politische Wende bevorstehen, denn der Nebel rund um den Brexit lichtet sich ein wenig und sorgt dafür, dass europäische Aktien bald zur erfolgreichsten Anlageklasse aufsteigen könnten. Dagegen rutschen US-Aktien eher ins Mittelfeld, was auf die trüben Einschätzungen rund um die Präsidentschaftswahlen und höhere Bewertungen zurückzuführen ist.
  • Die US-Notenbank könnte die erwartete Zinssenkung vornehmen und damit signalisieren, dass sich die Rezessionsängste vor dem Hintergrund des langsamen Wirtschaftswachstums und der ins Stocken geratenen Handelsverhandlungen noch nicht vollständig verflüchtigt haben.
  • Ebenso könnte es zu einer globalen Rezession kommen, die deutlich machen würde, dass den Zentralbanken nach einem Jahrzehnt der ultralockeren Geldpolitik und negativen Zinsen kaum noch Werkzeug übrig bleibt, um die Wirtschaft zu stützen.
Esty Dwek, Head of Global Market Strategy bei Natixis Investment Managers Solutions, sagt: „Am auffälligsten ist, dass sich die Umfrageergebnisse in zwei gleich große Lager teilen. Es hat den Anschein, als ob jeder optimistische Ausblick wieder von einem pessimistischen Ausblick ausgeglichen wird. Die Prognosen für die Anlageklasse waren uneinheitlich, und es gab wenig Konsens in der Frage, ob die Märkte steigen oder fallen werden.“

Im Gesamtbild kristallisieren sich die Herausforderungen heraus, mit denen viele Anleger zu Beginn des nächsten Jahrzehnts zu kämpfen haben werden: ein positives, aber kaum überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum; hohe, aber nicht exorbitante Bewertungen sowie geopolitische Ereignisse, die das Vertrauen der Märkte entweder stärken oder untergraben könnten.

Risiko: Was könnte schiefgehen? Oder gut laufen?
Unsere Strategen sind der Ansicht, dass nicht mehr ein ungeordneter Brexit, sondern die US-Präsidentschaftswahl das größte Abwärtsrisiko darstellt. Ein chaotischer Brexit spielte in ihrem Ausblick zur Jahreshälfte noch eine große Rolle. Die politische Entwicklung in Großbritannien hat jedoch dafür gesorgt, dass dieses Thema weitgehend vom Tisch ist und in der Liste der Bedenken weiter unten steht. Die Meinungen zu anderen Abwärtskatalysatoren waren relativ neutral, an dritter Stelle rangierte jedoch die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA, Europa und/oder weltweit. Abgesehen vom Szenario eines weichen oder ausbleibenden Brexits erwarten unsere Strategen auch nicht, dass externe Marktkatalysatoren ein großes Aufwärtspotenzial bieten.

Wenige Abwärtsrisiken am Horizont
Risks Chart
1 Der Wahrscheinlichkeitswert entspricht der Durchschnittsberechnung der Wahrscheinlichkeit auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 1 für die geringste und 5 für die höchste Wahrscheinlichkeit steht.

Wenig Aufwärtspotenzial, auf das man sich freuen könnte
Upside Catalyst Chart
1 Der Wahrscheinlichkeitswert entspricht der Durchschnittsberechnung der Wahrscheinlichkeit auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 1 für die geringste und 5 für die höchste Wahrscheinlichkeit steht.

Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen völlig offen
Auch wenn unsere Strategen weder positive noch negative Marktschocks prognostizieren, fällt ihr Ausblick keinesfalls einheitlich aus. Bei der Frage, wer die US-Präsidentschaftswahl im November 2020 gewinnen wird, teilen sich die Meinungen in zwei gleich große Lager. 50% der Befragten gehen davon aus, dass Donald Trump wiedergewählt wird, die andere Hälfte glaubt, dass dieser das Amt an jemand anderen abgeben muss. Anhänger des letzten Lagers tippen auf Joe Biden als Nachfolger von Trump, und nur einer von zwölf Umfrageteilnehmern war der Ansicht, dass Elizabeth Warren die Wahl gewinnen wird – wobei dieses Szenario den Märkten bislang am meisten Angst einjagt.

Bei einer ähnlichen Umfrage stellte sich heraus, dass die Befragten, die einen Wahlsieg von Donald Trump prognostizierten, durchweg höhere Marktprognosen für den S&P 500® anstellten. Dagegen waren die Markteinschätzungen jener, die einen Sieg der Demokraten für wahrscheinlich halten, ausnahmslos negativ. Der einzige Umfrageteilnehmer, der einen Wahlsieg von Elizabeth Warren prognostizierte, gab auch die negativste Prognose für den Indexstand des S&P 500® am Jahresende ab. Strategen, die sich für Trump entschieden, gingen im Durchschnitt davon aus, dass der Index Ende 2020 bei 3.221 Zählern liegen wird. Verglichen mit seinem Stand zum Zeitpunkt der Umfrage (3.082 Punkte) entspricht dies einem Zuwachs von 4,5%. Bemerkenswert ist auch, dass der relativ neue Kandidat Michael Bloomberg in der Liste der potenziellen Wahlsieger direkt an zweiter Stelle auf Biden folgt (in der Umfrage stand Bloomberg nicht mal zur Auswahl, sondern konnte selbst eingetragen werden).

Ausgang der US-Präsidentschaftswahl 2020 völlig offen
President

Ausblick der Anlageklasse
Bei Anlagen im Allgemeinen äußerten sich die Befragten optimistischer. Im Vergleich zu unserer Umfrage zur Jahresmitte fielen die optimistischen/pessimistischen Wertungen bei 15 von 19 Anlageklassen höher aus. Die höchsten optimistischen/pessimistischen Wertungen wurden im Großen und Ganzen für Aktien vergeben. Möglicherweise haben die seit Jahresmitte schwindenden Rezessionsängste zu mehr Optimismus bei risikoreichen Anlagen geführt. Doch auch wenn die Zuversicht gewachsen ist, sind die Erwartungen nach wie vor gedämpft. Selbst die optimistischsten Wertungen lagen nur leicht über „neutral“.

Die Einschätzungen hinsichtlich US-Aktien blieben insgesamt stabil, wurden jedoch von deutlich höheren Prognosen für britische und europäische Aktien übertroffen. Auch die Stimmung gegenüber britischen Aktien verbesserte sich, angetrieben durch Hoffnungen auf einen weichen Brexit. Auch die Aussichten für europäische Aktien hellten sich auf. Ausschlaggebend hierfür waren attraktivere Bewertungen und ein etwas größeres Vertrauen in die Wirtschaft. In unserem Bullen-Bären-Ranking der 20 Anlageklassen waren die größten Gewinner ganz klar britische Aktien (von Platz 18 auf Rang 6), Large Caps aus der Eurozone (von Platz 11 auf den zweiten Platz) und Aktien aus den Industrieländern außerhalb der USA (von Rang 7 auf Platz 3) – damit gab es einige Unterschiede gegenüber unserer Umfrage zur Jahresmitte. Aktien aus den Schwellenländern sind nach wie vor heiß begehrt und rückten vom zweiten auf den ersten Platz auf.

Von den vier Anlageklassen, die schlechter abschnitten, gab es nur eine, die deutlich zurückfiel. Erstklassige Anleihen/Staatsanleihen aus den USA hatten zur Jahreshälfte noch den ersten Platz eingenommen, rutschten am Jahresende jedoch auf Rang 15. Der Glanz dieser sicheren Anlagen ist aufgrund der nachlassenden Rezessionsängste teilweise verblasst.


Nicht-US-Aktien führen die Tabelle an
Asset Class
2 Die Wertung „optimistisch/pessimistisch“ (Bull/Bear Score) ist die gewichtete Summe der optimistischen Antworten (>5) abzüglich der pessimistischen Antworten (<5) für jede Anlageklasse anhand einer Skala von 0 bis 10 (0 = am pessimistischsten, 10 = am optimistischsten). 5 steht für eine neutrale Einschätzung.

Neutral gegenüber US-Aktien
Laut den Prognosen der Befragten dürfte der S&P 500® Ende 2020 bei 3.074 Zählern liegen. Somit wird erwartet, dass der Indexstand im nächsten Jahr kaum vom Indexstand zum Zeitpunkt der Umfrage abweicht (-0,2%). Die Meinungen teilten sich jedoch in zwei exakt gleich große Lager: Zwölf Strategen prognostizieren höhere Renditen. Dem stehen zwölf Strategen gegenüber, die niedrigere Erträge erwarten. Die höchsten Gewinnprognosen sahen Zuwächse von 9,9%, während sich der höchste Verlust bei den negativen Prognosen auf 11,2% belief.

Im Fokus: S&P 500®-Prognosen der Strategen für das Jahresende 2020
SP 500

Die Volatilität dürfte leicht steigen
Der von den Natixis-Strategen prognostizierte Volatilitätsanstieg konzentriert sich eher auf die Aktienmärkte als auf Zinsen oder Währungen. Die Befragten prognostizieren einen moderaten Anstieg des VIX® – von 12,8 zum Zeitpunkt der Umfrage auf 15,5 Ende 2020. Keiner der 24 Umfrageteilnehmer ist der Ansicht, dass der VIX® im kommenden Jahr nachgeben wird. Über 80% der Befragten (20 von 24) erwarten, dass der VIX® anzieht. Dagegen gehen nur vier davon aus, dass der Index weitgehend unverändert bleibt.

Volatilitätserwartungen
Volatility

Im Fokus: Prognosen sprechen für einen Anstieg des VIX®
VIX

Zinssenkungen
Im Hinblick auf die Geldpolitik der US-Notenbank herrscht unter den Befragten breiter Konsens. Diese erwarten im Jahr 2020 eine Zinssenkung von 25 Basispunkten (Bp.), womit der Leitzins von 1,625% auf 1,375% zurückgehen würde. Dieser Wert ist etwas niedriger als die Prognose einer aktuellen Bloomberg-Umfrage, wo der Konsens bei 1,60% lag. Sechs der Befragten (25%) prognostizierten, dass der Leitzins der US-Notenbank im Jahr 2020 unverändert bleibt – und kein einziger glaubt, dass die Fed die Zinsen anheben wird. Bei den Antworten der Befragten gab es praktisch keine Korrelation zwischen dem prognostizierten Tagesgeldsatz und den Prognosen für den S&P 500®. Die US-Geldpolitik in den USA dürfte nach Ansicht der Umfrageteilnehmer folglich nur wenig Auswirkungen auf die Aktienkurse haben.

Keine Sorgen über steigende Zinsen
Fed Funds

Den Zentralbanken gehen die Werkzeuge aus
Auch wenn die Zinspolitik nicht die Sorgenliste der Natixis-Strategen anführt, haben sie klare Bedenken, was die neue Rolle der Zentralbanken angeht. Auf die Frage, was 2020 die größten Hindernisse bei der Umsetzung der Zentralbankpolitik sein werden, gab die Mehrheit der Strategen einen „Mangel an Werkzeugen“ an. Das Verhältnis gegenüber anderen Antworten lag bei mehr als zwei zu eins. Da die Zinsen in den USA bereits so niedrig und in vielen Teilen der Welt negativ sind, kann mit Zinsänderungen möglicherweise nicht mehr so viel bewirkt werden wie zuvor – und es ist unklar, was an ihre Stelle treten könnte. Dies steht im Einklang mit den Ergebnissen der globalen Umfrage, die Natixis Investment Managers 2019 unter institutionellen Investoren durchgeführt hat. Auch hier gaben die Befragten an, dass ein Mangel an Werkzeugen die größte Herausforderung für die Zentralbanken darstellt.3

Geht den Zentralbanken die Munition aus?
Central Banks

Entwicklung bis 2030
Geldpolitische Bedenken standen ebenfalls an erster Stelle, als die Umfrageteilnehmer nach dem wichtigsten Investment- und Wirtschaftstrend im nächsten Jahrzehnt gefragt wurden. Die Antworten gliederten sich in fünf allgemeine Kategorien. Die erfolgreiche Steuerung von Inflation, Zinsen und Zentralbankpolitik führte die Liste der notwendigen Maßnahmen an. „Anleger auf der ganzen Welt setzen darauf, dass die Inflation noch länger auf ihrem niedrigen Niveau verharren wird (lower for longer). Deshalb dürften die Renditen in den nächsten zehn Jahren vorrangig davon angetrieben werden, ob die Inflation in die richtige Richtung gesteuert wird“, sagte Jack Janasiewicz, Senior Vice President, Portfoliostratege und Portfoliomanager, Natixis Advisors, L.P.

Als zweiter Trend zeichnen sich der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ab. So wurde unter anderem angegeben, dass Anlagemöglichkeiten ausfindig gemacht werden müssen, die im Zusammenhang mit dem Klimawandel stehen und als Katalysator oder Sprungbrett für das globale Wachstum dienen könnten. Genauso viele Umfrageteilnehmer führten Technologien und Produktivität als potenzielle Wachstumstreiber an. Andere Befragte waren der Ansicht, dass der Populismus und die Deglobalisierung den wirtschaftlichen Fortschritt untergraben könnten.

Bei der Frage nach der Wahrscheinlichkeit der konkreten Szenarios stuften die Umfrageteilnehmer ein langsames Wachstum, niedrige Zinsen und eine lockere Geldpolitik der Zentralbanken als die Trends mit der höchsten Wahrscheinlichkeit ein.

Trends der 2020er Jahre
2020 Trends
1 Der Wahrscheinlichkeitswert entspricht der Durchschnittsberechnung der Wahrscheinlichkeit auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 1 für die geringste und 5 für die höchste Wahrscheinlichkeit steht.

Wohin die Reise gehen könnte
Auch wenn es den Anschein hat, dass die Straße im Jahr 2020 ins Nirgendwo führt, dürfte die Reise dennoch ereignisreich sein. Wohin die Reise geht, hängt im gleichen Maße von den politischen Geschicken in den USA und Europa ab wie von der Zinspolitik und der Fähigkeit der weltweiten Zentralbanken, unerwartete Herausforderungen zu meistern. Wie aus den Umfrageergebnissen hervorgeht, zeichnen sich am Horizont nur wenige negative Entwicklungen oder Katalysatoren mit Aufwärtspotenzial ab. Der wirtschaftliche Status quo mag vorerst unverändert bleiben – das kann sich jedoch im Handumdrehen ändern. Vielleicht führt die Straße ins Nirgendwo an interessantere Orte, die uns heute noch völlig unbekannt sind.

Über den Ausblick der Natixis-Strategen 2020
Der Ausblick der Natixis-Strategen für 2020 basiert auf den Antworten von 24 Experten. Davon sind 17 bei zehn der verbundenen Vermögensverwalter von Natixis beschäftigt, vier bei vier Betriebsgesellschaften von Natixis Investment Managers und drei bei der Natixis Bank:

  • Michael J. Acton, CFA®, Director of Research, AEW
  • Axel Botte, Global Strategist, Ostrum Asset Management
  • Michael Buckius, CFA®, Chief Investment Officer, Gateway Investment Advisers
  • Elisabeth Colleran, CFA®, Portfoliomanagerin, Emerging Market Credit Team, Loomis Sayles
  • Rafael Calvo, Managing Partner, Head of Senior Debt und Co-Head of Origination, MV Credit
  • François-Xavier Chauchat, Chefökonom und Mitglied des Investment Committee, Dorval Asset Management
  • Esty Dwek, Head of Global Market Strategy, Natixis Investment Managers Solutions
  • James Grabovac, CFA®, Investmentstratege, Municipal Fixed Income Team, Loomis Sayles
  • Brian Horrigan, CFA®, Chefökonom, Loomis Sayles
  • Jack Janasiewicz, CFA®, Senior Vice President, Portfoliostratege und Portfoliomanager, Natixis Advisors, L.P.
  • Kathryn M. Kaminski, PhD, CAIA®, Chief Research Strategist, Portfoliomanagerin, AlphaSimplex Group
  • Brian P. Kennedy, Portfoliomanager, Full Discretion Team, Loomis Sayles
  • David Lafferty, CFA®, Senior Vice President und Chief Market Strategist, Natixis Investment Managers
  • Joseph Lavorgna, Chefökonom für Nord- und Südamerika, Natixis Corporate & Investment Banking
  • Maura Murphy, CFA®, Portfoliomanagerin, Alpha Strategies Team, Loomis Sayles
  • Jens Peers, CFA®, CEO und CIO, Mirova4
  • Cyril Regnat, Head of Research Solutions, Natixis Global Markets Research
  • Dirk Schumacher, European Head of Macro Research, Natixis Corporate & Investment Banking
  • Lynda L. Schweitzer, CFA®, Portfoliomanagerin, Global Fixed Income Team, Loomis Sayles
  • Christopher Sharpe, Senior Vice President und Portfoliomanager, Natixis Advisors, L.P.
  • Richard Skaggs, Vice President, Senior Equity Strategist, Loomis Sayles
  • Hans Vrensen, CFA®, MRE, Managing Director und Head of Research & Strategy, AEW Europe
  • Philippe Waechter, Chefökonom, Ostrum Asset Management
  • Chris D. Wallis, CFA®, CPA, CEO, CIO, leitender Portfoliomanager, Vaughan Nelson Investment Management
1 Der Wahrscheinlichkeitswert entspricht der Durchschnittsberechnung der Wahrscheinlichkeit auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 1 für die geringste und 5 für die höchste Wahrscheinlichkeit steht.

2 Die Wertung „optimistisch/pessimistisch“ (Bull/Bear Score) ist die gewichtete Summe der optimistischen Antworten (>5) abzüglich der pessimistischen Antworten (<5) für jede Anlageklasse anhand einer Skala von 0 bis 10 (0 = am pessimistischsten, 10 = am optimistischsten). 5 steht für eine neutrale Einschätzung.

3 Natixis Investment Managers, globale Umfrage unter institutionellen Investoren, durchgeführt von CoreData Research im Oktober und November 2019. Im Rahmen dieser Umfrage wurden 500 institutionelle Investoren aus 29 Ländern befragt.

4 Wird in den USA von Mirova US LLC (Mirova US) betrieben. Vor dem 1. April 2019 wurde Mirova von Ostrum Asset Management U.S., LLC (Ostrum US) betrieben.

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