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Die „Goldenen Zwanziger” wurden ihrem Ruf im ersten Halbjahr 2021 gerecht: S&P 500, FTSE 100, Shanghai Composite und andere maßgebliche Indizes verbuchten zweistellige Renditen. Mit den steigenden Erträgen bekamen aber zwei Faktoren mehr Gewicht, die die Anleger den Experten aus der Natixis-Investment-Managers-Familie zufolge im zweiten Halbjahr im Blick behalten sollten: Inflation und Bewertungen.

Was die Ergebnisse einer Halbjahresumfrage unter 42 Experten zeigen, die Natixis Investment Managers repräsentieren, 16 seiner verbundenen Investmentfirmen sowie Natixis Corporate & Investment Banking: Sich in falscher Sicherheit zu wiegen, könnte das größte Risiko für Anleger darstellen, obwohl sich der Markt erstmals seit 13 Jahren wieder mit echter Inflation auseinandersetzen muss.

„Die Wand der Sorgen drückt aber weiter auf die Stimmung. Uns kommen viele Bedenken über das Wachstumsmaximum zu Ohren, und wir halten die Anleger an, den Höchststand beim Wachstum nicht mit dem Höchststand beim Momentum zu verwechseln. Natürlich gehen wir davon aus, dass der Aufschwung nachlässt, doch auf ein Niveau, das den Unternehmensgewinnen nach wie vor guten Rückhalt bietet”, so Jack Janasiewicz, Portfoliomanager und Portfoliostratege, Natixis Investment Managers.

Hohe Erträge kein Signal für vollständige Konjunkturerholung
Trotz hoher Renditen aus Investmentmärkten ist die Weltwirtschaft noch nicht wieder vollständig hochgefahren. Nach über einem Jahr der Quarantänemaßnahmen, Shutdowns und Rückschritte gehen 57 % der befragten Strategen davon aus, dass es noch weitere sechs bis neun Monate dauern wird, bis die Welt wieder auf vollen Touren läuft. Andere sind gleichmäßig geteilter Meinung dazu, ob die Wirtschaft im Begriff ist, bis Ende 2021 wieder hochzufahren (21 %) oder ob sich die Wiederöffnung noch bis ins zweite Halbjahr 2022 hinziehen wird (19 %).

Nach Regionen wird die US-Wirtschaft am zuversichtlichsten beurteilt. Wie zu beobachten war, lief sie früher und schneller wieder an: mit einem auf 11 % bezifferten (annualisierten) Zweitquartalswachstum. Infolgedessen erwarten zwei Drittel nach eigener Aussage für die zweite Jahreshälfte weder eine Stagnation noch eine Überhitzung, was dafür spricht, dass uns weiterhin kräftiges Wachstum bevorsteht. Mit Blick auf China, wo sich das Wirtschaftswachstum wieder auf das vor der Pandemie verzeichnete Niveau erholt hat, rechnen sechs von zehn Befragten damit, dass die Erholung ihren Höhepunkt bereits erreicht hat. Nicht einmal ein Drittel (31 %) sieht für das zweite Halbjahr für die chinesische Wirtschaft noch viel Luft nach oben. In Europa hinken die Impfkampagnen ein paar Monate hinter den USA her, und die Wiederöffnung dürfte sich in der zweiten Jahreshälfte beschleunigen. Daher glauben 57 %, dass die Konjunktur auch weiter hinter den USA zurückliegen wird, doch 43 % sind der Ansicht, dass sie bis Jahresende auf die übrige Welt aufschließt.

Wenig Angst vor Korrekturen
Die Marktprojektionen unter den Befragten orientieren sich am Wachstumsausblick. Nach einem ersten Halbjahr mit zweistelligen Erträgen in den meisten Industrieländern teilen sich die Strategen in zwei fast gleich große Gruppen: Die einen glauben, dass die Rally noch bis zum Jahresende weiterläuft (43 %), die anderen sehen die Kurse für die zweite Jahreshälfte in einer Spanne verharren (45 %). Nur wenige (12 %) rechnen damit, dass sich der Wind komplett dreht und eine Verkaufswelle einsetzt.

Der Ausblick überrascht nicht, denn auch wenn der Rückenwind nachlässt, spüren die Anleger noch keinen Gegenwind. Die Impfprogramme schreiten weltweit noch voran, die Zentralbanken verfolgen nach wie vor eine extrem lockere Politik, die Unternehmensgewinne sollten sich weiter erholen und die fiskalpolitischen Anreize haben ihren Höhepunkt zwar überschritten, sorgen aber weiterhin für Expansion.

Die Umfrageteilnehmer sind überzeugt, dass die Märkte auch höhere Anleiherenditen verkraften können, solange sich diese weiter unter 2 % bewegen. Die meisten erwarten, dass die Sätze für 10-jährige US-Treasuries bis Ende des Jahres anziehen, sechs von zehn (57 %) prognostizieren, dass sie das Jahr zwischen 1,75 % und 2 % beschließen. Ein weiteres Viertel der Befragten (24 %) sieht die Renditen auch weiterhin bis zum Jahreswechsel innerhalb der jüngsten Spanne (1,5 bis <1,75 %). Nicht einmal einer von fünf (14 %) geht von einem Ausbruch der Renditen über 2 % im zweiten Halbjahr aus. Dass diese das Jahr unter dem Niveau von 1,5 % beenden, wo sie sich unlängst bewegten, glauben jedoch weniger als 5 %.

Ausblick der Natixis-Strategen zur Jahresmitte Markte Rally

Sind ausbleibende Risiken das eigentliche Risiko?
Auf die Aufforderung, die Risiken, die den Ausblick gefährden könnten, nach ihrer Bedeutung einzustufen, nannten die Strategen die Inflation (6,6) an erster Stelle, gefolgt von Bewertungen (6,1) und trügerischer Sicherheit (6,0). Da kein Risiko auf einer Skala bis 10 oberhalb von 7 eingestuft wurde, sticht kein bestimmter Einzelfaktor besonders hervor. Insgesamt lassen die Einschätzungen vermuten, dass Risiken im Auge behalten werden müssen und Anleger auf potenzielle Widerstände achten sollten.

„Es gibt Indizien dafür, dass sich die Inflation als vorübergehend erweist, getrieben von Verbrauchern, die gerade aus dem Lockdown kommen und Geld in der Tasche haben, sowie von Engpässen in den Lieferketten. Es besteht aber eindeutig ein Anstiegsrisiko. Sogar die Fed musste einräumen, dass die Inflation 2021 ordentlich anziehen wird, ist jedoch zuversichtlich, dass sie im Anschluss nicht in eine Aufwärtsspirale gerät”, so Lynda Schweitzer, Co-Teamleiterin Global Fixed Income von Loomis Sayles.

Die Bewertungssorgen liegen leicht über dem Durchschnitt, was einer Marktrealität entspricht. Nach einem längeren Aufwärtstrend von Aktien und geringer Volatilität seit letztem März könnte trügerische Sicherheit allem Anschein nach das größere Problem sein, mit dem sich Anleger herumschlagen müssen.

Da die Pandemie nicht mehr das einzige Thema ist, melden sich die traditionelleren Risiken zurück, ohne dass eines davon besonders im Vordergrund stünde: Trotz der von vielen Märkten verzeichneten Allzeithochs rangiert Blasenbildung (mit 5,6) unter den Risikobedenken nur auf durchschnittlichem Niveau. Die Spannungen zwischen den USA und China erreichten lediglich eine 5,4. Demzufolge findet der Markt eine neue Regierung entweder verheißungsvoll oder es ist ihm mittlerweile einfach alles egal. Auch die Geopolitik (5,4) spielt für das Risikoprofil keine große Rolle. Angesichts des einsetzenden Anstiegs der Impfquoten weltweit gibt die Verbreitung von Covid-Varianten (5,3) ebenfalls keinen maßgeblichen Anlass zur Sorge.

Bei den Zentralbanken erkennen die Strategen keine nennenswerten Risiken. Die Fed fokussiert sich auf „Forward Guidance“ und ihre Pläne, die Zinsen irgendwann anzuheben. In diesem Jahr dürfte sich den Erwartungen zufolge wenig ändern. Ein realistischeres Szenario sind Zinsanhebungen für 2023. Infolgedessen sehen die Strategen in einem Drosselungskoller (5,3) oder politischen Fehlern der Zentralbank (4,7) wenig Grund zur Besorgnis.

Angesichts allgemein niedriger durchschnittlicher Risikokennzahlen erscheinen die Bedenken der Strategen in Bezug auf ein trügerisches Sicherheitsgefühl gerechtfertigt. Das gilt insbesondere angesichts der Ertragserwartungen der Anleger, die so hoch sind wie nie zuvor. Der jüngsten Umfrage des Natixis Center for Investor Insight zufolge melden Privatanleger langfristige Ertragserwartungen von 14,5 % über der Inflationsrate.1 Das sind über 174 % mehr als die 5,3 %, die Finanzexperten auf lange Sicht als realistisch bezeichnen.2 Bei so hohen Erwartungen und überzogener Risikobereitschaft der Anleger braucht es womöglich nicht viel, um ihr Vertrauen zu erschüttern und die Bullen auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

Ausblick der Natixis-Strategen zur Jahresmitte Heat Map

Value bei Aktien weiter in Führung
Ein wesentlicher Markttrend, der sich aus der Pandemie ergeben hat, ist die Rotation in Value-Investments. Mit Blick auf das zweite Halbjahr meinen 64 % der Befragten, Substanzwerte würden noch mindestens ein paar weitere Monate lang gut laufen. Nicht einmal ein Drittel (26 %) geht allerdings davon aus, dass die Outperformance über mehrere Jahre anhalten könnte. Lediglich 10 % sind der Überzeugung, dass der Run auf das Value-Segment schon vorüber ist. Dieser Eindruck ist vor allem bei denjenigen besonders ausgeprägt, die für die letzten beiden Quartale 2021 ein Stocken der Marktentwicklung voraussehen (21%).

„Damit Substanzwerte die Nase vorn behalten, muss sich die Inflation als vorübergehendes Phänomen erweisen und die US-Regierung muss weiter Geld ausgeben”, meint Chris Wallis, Chief Investment Officer von Vaughan Nelson Investment Management.

Es kommt ganz auf die Fed an
Von allen Faktoren, die sich in der zweiten Jahreshälfte 2021 auf die Marktentwicklung auswirken könnten, hat die Zentralbankpolitik nach Ansicht der Strategen die größte Bedeutung: Sie stufen sie bei 7,2 von 10 ein. Ebenso werden Wirtschaftsdaten (6,7), Haushaltsausgaben (6,1) und Liquidität (6,0) als maßgebliche Markttreiber angeführt, was belegt, wie viel Einfluss die Zentralbanken in Wirklichkeit auch weiterhin auf die Märkte ausüben. Bewertungen (5,2), Impfungen (5,1) und Geopolitik (5,0) runden das Bild ab und zeigen, dass die Umfrageteilnehmer über die Pandemie hinausblicken und dass die Bewertungen zwar hoch sind, aber für sich genommen nicht unbedingt eine Korrektur auslösen.

Auch der Ausblick für die Schwellenländer fürs zweite Quartal hängt den Befragten zufolge von der Fed ab. Tatsächlich äußern 45 % der Umfrageteilnehmer ihre Prognosen einer Outperformance der Schwellenländer unter dem Vorbehalt, dass sich der US-Dollar weiterhin verhalten entwickelt und die Renditen gedämpft bleiben. Auch darin spiegelt sich, wie weit der Fed-Einfluss reicht. Lediglich 10 % der Umfrageteilnehmer bejahten uneingeschränkt, dass die Schwellenländer bis Ende des Jahres überdurchschnittlich abschneiden. 14 % sagen, damit die Schwellenländer robust bleiben, ist Wachstum in China erforderlich, und fast jeder Dritte (31 %) widerspricht und meint, die Schwellenmärkte werden sich im zweiten Halbjahr 2021 nicht überdurchschnittlich entwickeln, ohne dies näher zu qualifizieren.

Ausblick der Natixis-Strategen zur Jahresmitte Donut Charte

Keine Änderung bei den Gewinnern nach der Pandemie
Ein erster Blick auf die Zeit nach der Pandemie ergab für die Befragten kaum Veränderungen bei den prognostizierten Post-Pandemie-Gewinnern im Vergleich zur letztjährigen Umfrage. In diesem Jahr rufen die Strategen Technologie (88 %), Gesundheitswesen (83 %), ESG-Investments (76 %) und Wohnimmobilien (74 %) zu den Krisengewinnern aus. Trotz der unlängst starken Performance von REITs lässt die Stimmung unter den Strategen wenig Hoffnung darauf erkennen, dass sich der Run auf lange Sicht fortsetzt, denn 83 % sehen Gewerbeimmobilien als Verlierer. Da beinahe sechs von zehn (57 %) die Arbeit von zu Hause aus der Gewinnerseite zuordnen, meinen offenbar viele, dass sich die Rückkehr ins Büro in diesem Sektor erst nach und nach widerspiegeln wird. Nicht ganz so groß ist die Überzeugung von Energie (38 % Gewinner, 62 % Verlierer) und Reiseverkehr (52 % Gewinner, 48 % Verlierer) – ein Ausblick, der einem kompletten Wiederhochfahren irgendwann im ersten Halbjahr 2022 entspricht, nicht in der zweiten Jahreshälfte 2021.

ESG ein echter Renner, Krypto eher nicht.
Bei der Betrachtung der beiden führenden Investmentthemen, die sich aus der Pandemie ergeben, sind die Natixis-Strategen von ESG-Investments (Umwelt, Soziales, Governance) besonders überzeugt. Während der Pandemie brachten ESG-Strategien sowohl in Bezug auf den Ertrag als auch beim Vermögenszuwachs eindrucksvolle Ergebnisse. Für kurzlebig halten diesen Erfolg die wenigsten: Nur einer von zehn Befragten sieht in ESG eine Modeerscheinung. Vielmehr sind 48 % der Meinung, dass solche Investments massentauglich werden, und 26 % bezeichnen sie als unverzichtbar.

Kryptowährungen machten im vergangenen Jahr zwar Schlagzeilen, doch zwei Drittel der Umfrageteilnehmer sind überzeugt, dass der Markt die Risiken unterschätzt. 17 % bezeichnen Krypto als Modeerscheinung und 12 % sind sicher, dass dieser Trend böse endet. Kein einziger der 42 befragten Strategen hält Kryptowährungen für eine echte Alternative zu klassischen Währungen.

Immer ein Auge offen halten
Nach über einem Jahr der Pandemie mit einem Licht am Ende des Tunnels glauben unsere Strategen, dass sich die langfristigen Folgen erst nach und nach zeigen werden. Der Ausblick bis zum Jahresende bleibt aber konstruktiv. Allerdings zeichnen sich (zu) wenige Risiken ab, sodass die Anleger besser auf der Hut sein sollten.

Über den Ausblick der Natixis-Strategen
Der Ausblick der Natixis-Strategen basiert auf den Antworten von 42 Experten. Davon sind 32 bei 16 der verbundenen Vermögensverwalter von Natixis beschäftigt, 5 bei Natixis Investment Managers und 5 bei Natixis Corporate & Investment Banking.

  • Adam Abbas, Portfoliomanager und Co-Head of Fixed Income, Harris Associates
  • Michael Acton, CFA®, Managing Director, Head of Research, AEW Capital Management
  • Carl Auffret, CFA®, Fondsmanager, European Growth Equity, DNCA Investments4
  • Pierre Barral, Head of Absolute Return Portfolio Management, Natixis Investment Managers Solutions
  • Benito Berber, Chefökonom für Lateinamerika, Natixis Corporate & Investment Banking
  • Axel Botte, globaler Stratege, Ostrum Asset Management
  • Michael Buckius, CFA®, Chief Investment Officer, Gateway Investment Advisers
  • Craig Burelle, Senior Macro Strategies Analyst, Loomis Sayles
  • Rafael Calvo, Managing Partner, Head of Senior Debt und Co-Head of Origination, MV Credit
  • François-Xavier Chauchat, globaler Ökonom und Mitglied des Investment Committee, Dorval Asset Management
  • Isaac Chebar, Fondsmanager, European Value Equity, DNCA Investments4
  • Elisabeth Colleran, CFA®, Portfoliomanagerin, Emerging Markets Debt Team, Loomis Sayles
  • Mounir Corm, Deputy Chief Executive Officer und Founding Partner, Vauban Infrastructure Partners
  • Michael Crowell, Co-Director of Macro Strategies und Director of Quantitative Research Risk Analysis, Loomis Sayles
  • Dr. Carmine de Franco, Head of Fundamental Research, Ossiam
  • Stéphane Déo, Head of Markets Strategy, Ostrum Asset Management
  • Esty Dwek, Head of Global Market Strategy, Natixis Investment Managers Solutions
  • Amber Fairbanks, CFA®, Portfoliomanagerin, Global Equity, Mirova US3
  • Jean-Jacques Friedman, Chief Investment Officer, Vega Investment Managers5
  • Pascal Gilbert, Fondsmanager, Fixed Income und Global Macro, DNCA Investments4
  • James Grabovac, CFA®, Investmentstratege, Municipal Fixed Income Team, Loomis Sayles
  • Dr. Alexander Healy, Chief Investment Officer und Portfoliomanager, AlphaSimplex Group
  • Brian Horrigan, CFA®, Chefökonom, Loomis Sayles
  • Jack Janasiewicz, CFA®, SVP, Portfoliomanager und Portfoliostratege, Natixis Investment Managers
  • Nicolas Just, CFA®, stellvertretender CIO und CEO, Seeyond
  • Dr. Kathryn Kaminski, CAIA, Chief Research Strategist und Portfoliomanagerin, AlphaSimplex Group
  • Brian P. Kennedy, Portfoliomanager, Full Discretion Team, Loomis Sayles
  • Karen Kharmandarian, Chairman und Partner, Thematics Asset Management
  • Ibrahima Kobar, stellvertretender CEO, globaler CIO, Ostrum Asset Management
  • Joseph Lavorgna, Chefökonom für Nord- und Südamerika, Natixis Corporate & Investment Banking
  • Troy Ludtka, US-Ökonom, Cross Asset Research, Natixis Corporate & Investment Banking
  • Garrett Melson, CFA®, Portfoliostratege, Natixis Investment Managers
  • Jean-Charles Mériaux, Chief Investment Officer und Fondsmanager, DNCA Investments4
  • Jens Peers, CFA®, CEO und CIO, Mirova US3
  • Cyril Regnat, Head of Research Solutions, Natixis Corporate & Investment Banking
  • Lynne Royer, Portfoliomanagerin, Co-Head of Disciplined Alpha Team, Loomis Sayles
  • Dirk Schumacher, Head of European Macro Research, Natixis Corporate & Investment Banking
  • Lynda L. Schweitzer, CFA®, Portfoliomanagerin, Co-Teamleiterin Global Fixed Income, Loomis Sayles
  • Christopher Sharpe, CFA®, SVP, Portfoliomanager, Natixis Investment Managers
  • Frank Trividic, Deputy Chief Investment Officer, Seeyond
  • Hans Vrensen, CFA®, MRE, Managing Director und Head of Research & Strategy, AEW Europe
  • Chris D. Wallis, CFA®, CPA, CEO, CIO, Senior Portfolio Manager, Vaughan Nelson Investment Management
1 Natixis Investment Managers, globale Umfrage unter Privatanlegern, durchgeführt von CoreData Research im März/April 2021. An der Umfrage nahmen 8.550 Anleger aus 24 Ländern teil.
2 Natixis Investment Managers, globale Umfrage unter Finanzprofis, durchgeführt von CoreData Research im März/April 2020. Im Rahmen dieser Umfrage wurden 2.700 Finanzprofis aus 16 Ländern befragt.
3 Wird in den USA von Mirova US LLC (Mirova US) betrieben. Vor dem 1. April 2019 wurde Mirova von Ostrum Asset Management U.S., LLC (Ostrum US) betrieben.
4 Eine Marke von DNCA Finance.
5 Eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Natixis Wealth Management.

Nur SEC-registrierte Tochtergesellschaften erbringen Beratungsleistungen für US-Personen und bestimmte Tochtergesellschaften beraten gepoolte Investmentvehikel, die in den USA nicht öffentlich angeboten werden. Dies ist unter keinen Umständen als Angebot einer nicht registrierten Tochtergesellschaft zur Erbringung von Dienstleistungen an US-Personen oder als Angebot zum Verkauf oder Aufforderung zu einem Angebot zum Kauf eines Wertpapiers zu betrachten, das in den USA nicht zum Vertrieb zugelassen ist.

Diese Unterlagen dienen ausschließlich der Information und sind nicht als Investmentberatung zu verstehen. Die vorstehend geäußerten Ansichten und Stellungnahmen entsprechen dem Stand zum Juni 2021 und können sich aufgrund von Markt- und sonstigen Bedingungen ändern. Es kann nicht zugesichert werden, dass sich die prognostizierten Entwicklungen bewahrheiten. Zudem können die tatsächlichen Ergebnisse unterschiedlich ausfallen.

Alle Investments sind mit Risiken verbunden, Verlustrisiken eingeschlossen.

Aktien sind volatil und können im Einklang mit den allgemeinen Markt- und Wirtschaftsbedingungen deutlich an Wert verlieren.

Anleihen können eines oder mehrere der folgenden Risiken bergen: Kreditrisiko, Zinsrisiko (steigende Zinsen gehen üblicherweise mit rückläufigen Anleihekursen einher), Inflationsrisiko und Liquiditätsrisiko.

Rohstofforientierte Anlagen, einschließlich Derivate, können durch eine Reihe von Faktoren beeinträchtigt werden, darunter die Rohstoffpreise, weltweite Ereignisse, Einfuhrkontrollen und Wirtschaftsbedingungen. Deshalb gehen diese Investments mit einem erheblichen Verlustrisiko einher.

Nicht US-amerikanische Wertpapiere und Wertpapiere aus Schwellenländern können größeren politischen, wirtschaftlichen, ökologischen, kredit-, währungs- und informationsbezogenen Risiken unterliegen. Nicht US-amerikanische Wertpapiere können aufgrund des unterschiedlichen Regulierungsgrads und begrenzter Liquidität einer höheren Volatilität unterliegen als US-amerikanische. Für Schwellenländer gelten diese Risiken in höherem Maße.

Nachhaltige Investments konzentrieren sich auf Investitionen in Unternehmen, die auf nachhaltige Entwicklung ausgerichtet sind und ökologische, soziale und Governance-Praktiken (ESG: Environmental, Social, Governance) einhalten. Aus diesem Grund kann das Investmentuniversum begrenzt sein. Anleger sind daher nicht unbedingt in der Lage, dieselben Chancen oder Markttrends zu nutzen wie andere Anleger, die keine solchen Kriterien beachten. Das könnte sich wiederum negativ auf die insgesamt von einem Anleger erzielte Wertentwicklung auswirken, je nachdem, ob diese Investments gerade vom Markt favorisiert werden oder nicht.

Der S&P 500 Total Return Index ist ein um den Streubesitz angepasster Marktkapitalisierungsindex, der 500 US-amerikanische Large-Caps abbildet, die sämtliche maßgeblichen Branchen repräsentieren. Dabei handelt es sich um einen allgemein anerkannten Index für die Wertentwicklung des breiten US-Aktienmarkts. Die Erträge berücksichtigen die Wiederanlage von Dividenden. Der Index ist unverwaltet. Anleger können nicht direkt in diesen Index investieren.

Der FTSE 100 Index ist einer der anerkanntesten Indizes weltweit, auf den 7,8 % der globalen Aktienmarktkapitalisierung entfallen. Er bildet die Wertentwicklung der 100 größten Standardwerte ab, die an der London Stock Exchange notiert sind und die Größen- und Liquiditätskriterien der FTSE erfüllen. Der Index repräsentiert rund 85,2 % des britischen Marktes und wird derzeit als Grundlage für eine Fülle von Finanzprodukten herangezogen, die an der London Stock Exchange, der National Stock Exchange of India und anderen Institutionen weltweit verfügbar sind.

Der Shanghai Stock Exchange Composite Index ist ein Marktkapitalisierungsindex. Er bildet die tägliche Kursentwicklung aller A- und B-Aktien nach, die an der Shanghai Stock Exchange notiert sind.

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